Preisverleihung für anspruchsvolle Fassaden

Es war nicht Hollywood und auch kein Oskar, aber es war ein Preis, auf den wir sehr stolz sind – es ist der 2. Platz des Gothaer Fassadenpreises 2011. Natürlich sind Filmpreise berühmter und erregen mehr Aufmerksam in der Öffentlichkeit als eine Auszeichnung für eine Gebäudefassade, aber letztlich kommt es uns nicht auf die Publicity an. Wichtig ist, dass wir etwas geschaffen haben, was Anerkennung findet und so nahm unsere Geschäftsführerin Christine Riede am 22. September dieses Jahres die glänzende Metallplakette, die diesen Preis symbolisiert, aus den Händen unseres Oberbürgermeisters gern entgegen.

Gotha hat eine Menge historischer Gebäude, von denen viele in den vergangenen Jahren nach und nach ihren alten Glanz zurück erhielten. Viele fleißige und kreative Menschen waren und sind am Werk, um unserer Stadt diese Schätze zurück zu geben. Die Verleihung des Gothaer Fassadenpreises ist eine gute Gelegenheit über dieses Engagement zu sprechen und es zu würdigen. Der Preis wurde erstmalig im Jahre 2003 verliehen und dann in zweijähriger Kontinuität weiter geführt. Er wird durch finanzielle, sachliche und künstlerische Mitarbeit von Firmen und Einzel-personen aus Gotha und Thüringen getragen. Hauptsponsor und Partner bei seiner Durchführung war von Beginn an die VR-Bank Westthüringen mit ihrer Gothaer Filiale in der Querstraße, in deren Kompetenzzentrum auch die Abschlussveranstaltung mit der Auszeichnung der Preisträger stattfand. Bewertet werden im Rahmen dieses Wettbewerbes die architekturhistorische Authentizität, die handwerkliche Qualität und der ästhetische Anspruch der Fassadensanierung.

Unsere Teilnahme am Wettbewerb mit einer Plattenbaufassade war schon etwas mutig, liegt doch der Fokus meist auf Denkmalschutz und Tradition.

Diese Woche haben wir die kleine Metallplakette, die die Preisträgerin kenntlich machen soll, an unserem Gebäude Jüdenstraße/Ecke Bürgeraue angebracht. Genau zwischen dem kleinen Backwarenladen und dem Frisör.