Manchmal hat man das Gefühl

Riede klein Manchmal habe ich das Gefühl, irgendwas stimmt nicht mehr, es hat sich was verändert. Ich überlege und überlege, um das was ich da fühle greifbar zu machen, ihm einen Namen zu geben und doch bleibt es im Verborgenen.

Dieses Gefühl begleitet mich seit einiger Zeit, wenn ich mir Gedanken über die nächste Ausgabe unserer „BGG – aktuell“ mache. Viele Fragen bewegen mich dann. Was interessiert unsere Leser? Und vor allem: Wann ist es für Wen interessant. Schließlich führen wir im Namen das Wörtchen “aktuell“ und macht es dann beispielweise Sinn, den großartigen Osterspaziergang in der Weihnachtsausgabe auszuwerten? Na ja, wohl eher nicht.

Unsere Botschaften müssen ihre Empfänger dann erreichen, wenn sie aktuell sind und unsere Informationen müssen den Suchenden dann zur Verfügung stehen, wenn er sie braucht. Haben Sie beispielsweise nächste Woche noch nichts vor und suchen eine Veranstaltung, die Sie interessiert, dann schauen Sie sich genau jetzt danach um und nicht an dem Tag, an dem die „BGG- aktuell“ im Briefkasten liegt. Also müssen wir etwas verändern. Unsere Ansprache muss gegenwärtiger transportiert und unsere Kommunikation muss moderner gelebt werden. Das geht nur über unsere Internetseite. Im kommenden Jahr werden wir unseren Internetauftritt grundhaft erneuern. Wir planen ein nutzerfreundlicheres Suchprofil zu integrieren, die Seiten den Sehgewohnheiten und dem Nutzerverhalten anzupassen und vieles mehr. Die inhaltliche Konzeption sieht auch vor, dass wir regelmäßig über unsere Veranstaltungen und Baumaßnahmen berichten. Unsere engagierten Kollegen der Zeitungsredaktion bleiben künftig die Macher der Nachrichten für Sie, nur eben in einem anderen Format. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen treuen Lesen bedanken und ich hoffe, Sie besuchen uns auch im Internet oder schauen in den monatlichen Seniorenkalender, er liegt in unseren Klubs aus.

Der Spagat zwischen: immer auf dem Laufenden zu sein und sich einfach mal Ruhe gönnen, wird uns gerade in dieser vorweihnachtlichen Zeit bewusst. Wer sich wie ich damit beschäftigt, weil mich die Verantwortung antreibt, einmal für das Unternehmen aber auch für die Gesundheit der Mitarbeiter, kommt nicht drum herum, tiefer in die Psychologiekiste zu greifen. Was ist zumutbar? Wo sind die Grenzen und wer sind unsere Antreiber? Letztere haben meine besondere Aufmerksamkeit, sie sind wie eine Art Modell unserer inneren Steuerungsmuster zu verstehen. Sie beeinflussen unser Denken, Fühlen und Verhalten. Ihre Existenz müssen wir uns bewusst machen, um ihnen auch einmal widersprechen zu können. Sie kennen doch sicher auch die Stimme in uns, die uns auffordert: „Sei stark“ oder „Mach es allen recht“. Diese Muster, die in uns leben und uns oft unterbewusst handeln lassen, sind schlau und haben sich viele Wege erschlossen. Sie agieren Emotional, beeinflussen den Verstand und sind über unsere Sinne und unseren Körper erreichbar.

Jetzt, in der dunklen Jahreszeit sind die Abende länger. Nehmen Sie sich doch von der gewonnenen Zeit mal eine Stunde frei und kommen Sie Ihren Antreibern auf die Spur. Bieten Sie dem „Du schaffst das“ mal ein „Kannst du mir helfen“ an, gönnen Sie dem „Beeil dich“ mal eine Pause und halten Sie dem „Perfekt sein“ vor, dass Fehler sympathisch machen. Entlasten Sie den Verstand und auch die Emotionen. Denken Sie an das, was Sie gerade tun und zeigen Sie das, was Sie fühlen.

Ich wünsche Ihnen auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Baugesellschaft Gotha mbH ein friedliches und ruhiges Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2018.

Ihre Christine Riede